Aktuelle Informationen der Kirchgemeinde während der Corona-Zeit


Liebe Schwestern und Brüder,

die Corona-Schutz-Verordnung und die Allgemeinverfügung des SMS vom 25. August 2020, die seit 1. September 2020 gilt und bis zum 2. November 2020 gelten wird, bringt keine wesentliche Änderung für die kirchliche Praxis mit sich.


Ich fasse Ihnen den aktuellen Stand der Regelungen noch einmal kurz zusammen:

Gottesdienste, Gruppen und Kreise (auch Christenlehre und Konfirmandenunterricht) können wieder stattfinden. Zu beachten sind dabei die folgenden Regelungen:

 

  • Weiterhin sollte in jeder Kirchgemeinde ein aktualisiertes Hygienekonzept für alle Orte und Veranstaltungen vorliegen, welches auf Nachfrage vorgelegt werden kann.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist ein Lüftungskonzept zu erstellen und umzusetzen, das eine gesteigerte Frischluftzufuhr vor, während und nach der Veranstaltung gewährleistet.
  • Auf die erforderlichen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln sollte weiterhin überall hingewiesen werden. Gern können Sie dazu die Vorlagen für Hinweisschilder auf unserer Homepage nutzen.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nach wie vor dringend zu empfehlen, insbesondere in Bereichen, in denen eine Unterschreitung des Mindestabstandes regelmäßig zu befürchten ist (z.B. im Eingangsbereich). Beim Singen im Gottesdienst und in Gemeindekreisen bleibt der Mund-Nasen-Schutz verpflichtend.

Der Mund-Nasen-Schutz schützt vor allem die anderen und ist daher ein Zeichen der Achtsamkeit und Solidarität gegenüber gefährdeten Menschen. Für das Tragen eines solchen Schutzes zu werben ist daher weiterhin wichtig und notwendig.

  • Die Verwendung von Gesangbüchern ist wieder möglich. Sollten diese täglich oder sogar mehrmals am Tag in Verwendung sein, sollte eine Desinfektion zwischendurch erfolgen.
  • Wo dies möglich ist, sollte auch weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Sitzplätzen eingehalten werden. Er kann jedoch seit 18. August 2020 und auch zukünftig dort verringert werden, wo eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung durchgeführt und geeignete Hygieneregeln eingehalten werden. Dies ist insbesondere für die anstehenden Konfirmationen und Erntedankgottesdienste, aber sicherlich auch im Hinblick auf die Planung für Advents- und Weihnachtsgottesdienste von Bedeutung.

Im Wortlaut heißt es in der Allgemeinverfügung (unter Punkt 16): „Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Erhebung von Kontaktdaten sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich.“

  • Für die Kontaktnachverfolgung ist daher weiterhin das Führen von Anwesenheitslisten zwingend erforderlich. Für eine sitzplatzbezogene Kontaktnachverfolgung in Gottesdiensten empfehlen wir Ihnen weiterhin die Erfassung der Teilnehmenden mit auf der Rückseite nummerierten Teilnehmendenkarten auf den Sitzplätzen und einem Plan der nummerierten Sitzplätze, der in den nächsten Monaten dann unverändert angewendet werden kann. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden die Personen bekannt sind und informiert werden können, die im näheren Umkreis saßen. In Gemeindekreisen, Christenlehre- oder Konfirmandengruppen ist eine Teilnehmerliste ausreichend, da es sich in der Regel um kleinere Gruppen handelt und ggf. die Sitzordnung auch wechselt. Auch hier kann der Mindestabstand verringert werden, wenn alle Teilnehmenden erfasst werden. Ziel ist es, dass im Falle einer Covid-19-Erkrankung eines Teilnehmenden alle weiteren Teilnehmenden bekannt sind und sofort informiert werden können. Wenn dies gewährleistet ist, können alle kirchlichen Aktivitäten wieder stattfinden.


Für die Kirchenmusik gelten die in der Allgemeinverfügung (unter Punkt 4) benannten Abstands- und Hygieneregeln:


Hygieneregeln für Orchester, Chöre und Musikschulen

 

  • In Abhängigkeit von der Größe der Einrichtung und den räumlichen Gegebenheiten ist eine Obergrenze für die Anzahl aller zeitgleich anwesenden Musizierenden im Konzept festzulegen, die die Einhaltung des Mindestabstandes ermöglicht.
  • Unterricht, Proben und Aufführungen sollten unter Beachtung des Mindestabstandes organisiert werden. Beim Spielen von Blasinstrumenten sollte ein Abstand von 3 Metern zur nächsten Person in Blasrichtung sowie von 2 Metern seitlich zur nächsten Person eingehalten werden. Beim Singen ist zwischen den Personen ein Mindestabstand von 2 Metern in alle Richtungen einzuhalten. Beim Aufstellen eines Chores in Reihen wird empfohlen, die Personen jeweils um 2 Meter auf Lücke versetzt zu stellen. Der Abstand zum Publikum muss mindestens 4 Meter betragen.
  • Bei Blasinstrumenten ist das Kondenswasser aufzufangen. Benutzte Einmaltücher sind in reißfesten Müllsäcken zu sammeln und zu entsorgen. Textile Tücher sind nach der Nutzung entsprechend zu waschen.
  • Nach jeder Unterrichtseinheit, Probe oder Aufführung ist gründlich zu lüften.“

 

Superintendent Tilmann Popp






Der Stand der Corona Bestimmungen für die Gemeindearbeit

 

Versammlungs- und Kontaktverbote sind noch nicht gänzlich aufgehoben. Unter Einhaltung der Hygieneregeln, tragen von Nasen-Mundschutz in geschlossenen Räumen, öffentlichen Verkehr und beim Singen zu Veranstaltungen, Abstandhalten von 1,5 Meter sind Gottesdienste, Kreise und Treffen im öffentlichen Raum mit bis zu 10 verschiedenen Personen möglich. Für die Gottesdienste gilt neben dem Einhalten der Hygienekonzeption das Ausfüllen von Teilnehmerkarten. Private Feiern sind in Kirchlichen Räumen nicht gestattet. Essen ist nur mit einer genehmigten Hygienevorschrift möglich. Trinken nur mit verschlossenen Flaschen. Taufen, Beerdigungen dürfen mit Personen aus dem Familienkreis bis zu 100 Personen stattfinden unter Einhaltung der Abstands- und Hygienebestimmungen. Christenlehre, Konfirmanden, Chor, Posaunen, Konzerte haben je eigene Hygienekonzepte. Die Gruppenleiter sind für die Einhaltung der Hygienekonzepte verantwortlich. Die Grenze der Teilnehmer wird durch die Größe der Räume bestimmt.  

Das Feiern des Abendmahles in Form von Brot ist auch nur unter besonderen Hygieneauflagen möglich. Das Reichen des Kelches wird vom Landeskirchenamt nicht empfohlen.
Wir werden uns noch eine Weile in Geduld üben müssen, Abstand halten und uns kontaktarm begegnen.  

 



Nachfolgende Dokumente werden zum Download angboten: